RW Geldern vs. SV Lüllingen

 

Aufstellung:

Patrick Goyke / Guido Schlögl / Holger Heinrichs / Max Weidmann / Misch Rizvic /

Philipp Strompen / Maximilian Näder / Viktor Frank / Benedikt Dreiers / Michael Frank /

Marcel Rogge

 

Es ist sicher schwer Woche für Woche zu spielen und dann Sonntag für Sonntag mit einer Neiderlage im Gepäck nach Hause zu fahren und sich auf die Couch zu setzen. Es ist auch nicht schön, kaum positive Highlights unserer Ersten erwähnen zu können. Auch diese gab es an diesem Ostermontag gegen Lüllingen, jedoch der Reihe nach: Matchplan vorhanden und gut eingestellt gingen wir in die Partie und die ersten 15 Minuten kamen ausgeglichen daher. Ordnung und Zweikampfverhalten OK, und so entwickelte sich zu Beginn ein absolut offenes Spiel. Nach und nach ließen wir uns leider den sprichwörtlichen Schneid abkaufen, so dass die Gäste sich ein Übergewicht erarbeiten konnten. Im Grunde nicht so tragisch, wenn wir uns in solchen Phasen nicht immer selbst schlagen würden. Harmlose Standard und vier Leute hauen direkt hintereinander über den Ball, so dass am langen Pfosten nur noch zum 0:1 eingeschoben werden musste. Kurz darauf ein haarsträubender Klärungsversuch in der Vorwärtsbewegung und weder Schnapper, noch Verteidigung können den Einschlag zum 0:2 verhindern.

 

Ja, wir wollten das Ergebnis nach dem Wechsel korrigieren, jedoch auch hier: wir schlagen uns selbst. Unnötiger Freistoß kurz vor Strafraum, Mauer gestellt, falsches Stellungsspiel und es stand 0:3. Spiel entschieden und in der Folge plätscherte die Partie im Grunde nur noch dahin. Ab und an war ein Aufbäumen unsererseits zu erkennen und führte zu guten Torchancen. Schöner Spielzug über unsere linke Seite und Viktor Frank trifft vom Strafraumeck nur das Lattenkreuz. Kurz drauf taucht Michael Frank allein vorm Gästekeeper auf, scheitert, bekommt die zweite Chance und scheitert erneut. Keinen Vorwurf an unseren Mischka, aber wir sollten auch mal die ein, zwei sich bietenden Chancen nutzen……….

 

Wechsel:

Marcus Pottbecker für Holger Heinrichs

Justin Thiele für Benedikt Dreiers