TSV Wa/Wa II  vs.  RW Geldern

Aufstellung:
Patrick Goyke / Mischa Rizvic / Guido Schlögl / Max Weidmann / Tobias Menting /

Holger Heinrichs / Maximilian Naeder  / Marcel Rogge / Michael Frank /

Viktor Frank / Marcus Pottbecker
 
Nach den durchaus für alle beteiligten Rot-Weißen nervenaufreibenden letzten zwei Wochenenden, und den, leider Gottes, damit verbunden so schmerzlichen Niederlagen, stand eins vor dem Spiel gegen WaWa fest: Kopf freikriegen! Und einfach mal Fußball spielen. Um dadurch dem tabellarisch gutpositionierten Gegner zumindest 90min. den Spaß am Fußball zu nehmen.
Doch durch diverse verletzungsbedingte Ausfälle, angeschlagen spielende Akteure und anderer Komplikationen, u.a. bei der Beschaffung von Ersatzpersonal, hatte sich zu guter Letzt noch das Trainergespann in Schale zu schmeißen, um auch auf dem Spielfeld mitzuwirken, und das nicht einfachwerdende Spiel zu beeinflussen. (Was sich später bezahlt machen sollte) Die ersten Minuten scheinen, im Nachhinein betrachtet, die schwersten des Spiels gewesen zu sein. Bei von Beginn an hellwach agierenden Gegnern, welche keine Orientierungsphase nötig zu haben schienen und ihre Spielstärke von Anfang an demonstrierten, dauerte es, nach vorangegangenem Stellungsfehler, nicht allzu lange bis Patrick den Ball hinter unserer Torlinie vom Kunstrasen aufnehmen musste. Auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit sollte uns das Tempo, die Genauigkeit und das taktische Verständnis der Gastgeber zu schaffen machen.
Mangelnde Konzentration, schlechte Kommunikation und zu viel freier Raum spielten dem Gegner hierbei in die Karten. Und so führten gut vorgetragene Spielzüge zum zweiten und dritten Tor für die Gastgeber und somit zum Nachsehen unsererseits.
Jedoch war auch bei unserem Team mit fortlaufender Spielzeit zunehmend Spielvermögen und die so oft erwähnte und bemängelte Leidenschaft und Zweikampfstärke zu erkennen und wiedergekehrt. Mit dem Erkämpfen der Bälle, also konsequentem Zweikampfverhalten, und dem Spielen über die Außenbahnen, erarbeiteten wir uns vor dem Halbzeitpfiff Chancen, welche jedoch schwierig zu nutzen schienen. So scheiterte Michael Frank kurz vor der Halbzeit unglücklich am Schlussmann der Wachtendonker.
Nach der Halbzeitpause und gehaltvoller Ansprach durch Michael in der Kabine, war nach wenigen Minuten eindeutig klar, dass das Positive der ersten Hälfte in die Zweite mitgenommen wurde.
So begannen wir zunehmend ansehnlicher Fußball zu spielen. Wir standen eng am Mann, hatten nach und nach größer werdende Spielanteile, das Kurzpassspiel verbesserte sich und die Kommunikation verlief geregelter. Wir passten uns dem Spielniveau an. Davon abgesehen, dass wir in dieser Hälfte zwei weitere Gegentore kassieren sollten, welche der Gegner sich jedoch mehr oder weniger erduselte, bzw. durch Entscheidungen des, meiner Meinung nach, er fragwürdig pfeifenden Unparteiischen begünstigt wurden, spielten wir Fußball!
So erspielten wir uns Chance um Chance. Und es gelang im Endeffekt Marcus Pottbecker, nach überaus starker Vorarbeit durch Michael Frank, der sich über die Außen durchsetzte, den Anschluß- bzw. Ehrentreffer mit einem schönen Schuss ins linke untere Eck, zu erzielen.
Und genau DAS, dass wir Fußball spielen können, nehmen wir nach all den Turbolenzen der letzten Zeit mit! Kann kommen was will!
 
Wechsel:
Elvis Rizvic für Tobias Menting
 
Tor für RW:
Marcus Pottbecker
 

von Philipp Strompen

 

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